Nachtgeschichten69

Slip ouvert [1]

Eingesendet von Schattenjäger 01.04.2026 1 Aufrufe

Dieses Wochenende, das hatte sich Corinna fest vorge- nommen, sollte nur ihr selbst gehören. Denn sie war allein. In aller Herrgottsfrühe war Rudolf, ihr Mann, mit der Bahn nach Süddeutschland gefahren, um sei- ne Schwester Carmen zu besuchen, die dort verheiratet war. Kein Haushalt, keine Pflichten, nichts sollte Corin- na davon abhalten, nur das zu tun, was ihr gerade ein- fiel und zu was sie spontan Lust verspürte. So schlen- derte sie an diesem hochsommerlichen Samstag vor- mittag durch die Fußgängerzone, betrachtete hier die Auslagen eines Schaufensters, setzte sich dort in ein Straßencaf, um bei einer Tasse Schokolade die Parade der Passanten abzunehmen, die, mit Handtaschen und Plastiktüten bepackt, geschäftig an ihr vorbeizogen. Es war kurz vor Mittag geworden, als Corinna eine Boutique betrat. Bis auf die Verkäuferinnen, zwei junge Mädchen, hielt sich niemand im Geschäft auf. Sie such- te etwas Verführerisches, das trotzdem die Grenzen des Schicklichen nicht überschreiten sollte. Vor allem aber sollte es ihre Figur betonen, besonders ihre vollen, wohlgeformten Brüste. Die Mädchen taten ihr Bestes und brachten immer neue Modelle, eines attraktiver als das andere. Corinna war es mittlerweile leid geworden, sich nach jeder Anprobe wieder anzuziehen. Lediglich mit einem knappen Höschen bekleidet, durch dessen duftigen, durchsichtigen Stoff sich matt ihr dunkles Schamdreieck abzeichnete – einen Büstenhalter trug sie ohnehin nie -, bewegte sie sich im Raum, und sie kostete dieses Gefühl der Fast-Nacktheit nach jeder Anprobe neu aus. Schließlich entschied sie sich für ein dünnes Chiffonkleid, durch dessen Stoff im Spiegel die Haut sanft schimmerte. Dieses Stück gefiel ihr so sehr, dass sie es gleich anbehielt. Die anderen Kleider, die sie ebenfalls ausgewählt hatte, ließ sie zusammen mit dem Rock und der Bluse, in denen sie gekommen war, einpacken. Guter Dinge verließ Corinna das Geschäft und flanier- te weiter über die belebten Straßen der Fußgängerzone. Das Chiffonkleid trug sich wunderbar. Sanft umspielte der Stoff ihren Körper, an den Brustspitzen empfand sie ein erregendes, prickelndes Kitzeln. Ihr gefiel es, die be- gehrlichen Blicke der Männer auf sich zu ziehen. Zwar wunderte sie sich ein wenig über das Aufsehen, das sie zu erregen schien, doch verlor sie weiter keine Gedan- ken darüber. Bis sie sich bei Tageslicht in einem Spiegel sah, der im Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes stand. Das neue Kleid war bei weitem durchsichtiger, als sie im Schein der künstlichen Beleuchtung in der Boutique angenommen hatte. Wie ein leichter Schatten lag es über ihrem Körper, ihre Brüste waren dem Blick völlig preisgegeben. Wenn sie sich bewegte, sah sie die Kugeln auf und ab wippen. Ungehindert konnte das Au- ge die großen, runden, dunklen Höfe ihrer Brüste er- kennen. Jetzt verstand sie, warum die Leute hinter ihr hergeschaut hatten. Corinna wäre aber nicht Corinna gewesen, wenn sie sich nicht trotzdem äußerst wohl in ihrer Haut gefühlt hätte. Wenn es sich schon so ergab, wollte sie das Gefühl der Freiheit noch weiter auskos- ten. Sie beschleunigte ihren Schritt, zeitweise rannte sie sogar, ausgelassen wie ein kleines Mädchen, um ihre Brüste hüpfen zu lassen. Es erregte sie, deren Schwin- gungen bewußt zu empfinden, gestreichelt vom Wind und dem Stoff des Kleides. Nach dem Mittagessen verspürte Corinna Lust, schwim- men zu gehen. Rasch, bevor die Geschäfte schlossen, kaufte sie noch einen Bikini und fuhr mit dem Ta- xi zum Freibad. Weil sie nichts bei sich hatte, worauf sie sich hätte niederlassen können, legte sie sich dort einfach auf den Rasen. Deshalb war sie froh, als sie ein sympathischer Mann – Mitte vierzig Jahre schätz- te sie ihn – einlud, seine große, flauschige Decke mit ihm zu teilen. Hier lag es sich viel bequemer, und auch er erschien sehr erfreut, Gesellschaft zu haben. Dabei war der Mann sehr zurückhaltend. Corinna bemerkte den längeren Kampf, den er mit sich selbst ausfocht, bis er ein Kompliment über ihre vollendete Figur und ihr reizvolles Aussehen über seine Lippen brachte. Sie beschloß, dem Mann etwas mehr von sich zu zeigen. Verführen wollte sie ihn nicht, ihm lediglich eine kleine Freude bereiten. Sie drehte sich also auf den Bauch und versuchte betont ungeschickt, das Bikinioberteil zu öffnen. “Ach, bitte, helfen Sie mir doch beim öffnen des Verschlusses.“ Bereitwillig kam der Mann Corin- nas Bitte nach. Seine Hände zitterten nervös, als diese den Verschluß aufhakten. Das Bikinioberteil, auf dem Corinna lag, begann sie zu drücken. Kurzerhand zog sie es zur Seite weg. Ab und zu hob sie etwas ihren Oberkörper an der dem Mann zugewandten Seite. Sie tat dies wie unbeabsichtigt, ließ aber ihrem Nachbarn dabei genügend Zeit, ihre Brüste ausgiebig zu betrach- ten. Ihre Brustknospen versteiften sich unter seinen Blicken, so als ob sie gestreichelt würden. Am Nachmit- tag zogen dunkle Wolken auf, das Schwimmbad leerte sich schnell. Corinna aber und der Mann blieben. Re- gungslos auf der Decke ausgestreckt, horchte Corinna still in sich hinein. Immer schwerer wurden die Au- genlider. Gedankenfetzen, zunächst ohne Zusammen- hang, durchzuckten ihr Gehirn, formten sich zu einem Traum. Sie steht am Ufer eines Sees und kann im spiegelklaren Wasser ihr Abbild erkennen. Ein Hauch von Schleier umspielt die Konturen ihres Körpers, der im Gegenlicht wie ein Scherenschnitt wirkt. Sie wirft das Gespinst ab und läßt sich nackt nieder. Ein Phallus nähert sich, richtet sich auf ihr Geschlecht und dringt tief in sie ein. Wem dieses Organ gehört, kann sie nicht erken- nen, nur schemenhaft erscheint ein Gesicht, das sich sofort wieder auflöst. Sie empfindet nur noch das eri- gierte Glied, das in bestimmten, starken Stößen ihre Scheide ausfüllt. Sie antwortet ihnen mit den Bewegun- gen ihres Beckens und fühlt, wie sich der Mund der Gebärmutter im Augenblick der Ejakulation an der Ei- chelspitze festsaugt, um den Samen vollkommen in ihr Innerstes aufzunehmen. Wohlig genießt sie es, wie der Phallus weiter in ihr verharrt, allmählich mit ihr ver- schmilzt und zu einem Stück ihrer selbst wird. Erst allmählich fand Corinna wieder zu sich. Wo war sie? Ach ja, auf der Liegewiese des Freibads mußte sie eingeschlafen sein und diesen Traum gehabt ha- ben. Langsam öffnete sie die Augen. Es war merklich kühler geworden, Abend. In einem Buch lesend, hatte der Mann ihren Schlummer bewacht. Seine Geduld war bewundernswert. Aber jetzt wollte er gehen, und auch Corinna schien es Zeit, heimzukehren. Doch plötzlich brach wieder die warme Sommersonne durch die Wol- ken. Nach wenigen Minuten war selbst das kleinste Wölkchen am Himmel verschwunden. Sie entschlossen sich, weiter zu bleiben. Sie lagen weitab vom Eingang und vom Schwimmbecken. Bis auf den schmalen Zu- gang war die Liegewiese von Sträuchern und Hecken umsäumt. Corinna bemerkte die Blicke des Mannes. Sie schienen bewundernd und fasziniert, vor allem aber glücklich. Da weit und breit niemand in der Nähe war, der sie sehen und stören konnte, wurde Corinna muti- ger. Sie wollte ihm noch mehr von sich zeigen, vielleicht sogar alles. Sie setzte sich aufrecht hin, ihm genau gegenüber. Während beide gedankenvoll an einer Zi- garette zogen, bewegte sie leicht ihren Oberkörper, so dass ihre Brüste sanft schaukelten. “Sie sind wunderbar.“ Mehr sagte der Mann nicht, doch seine Stimme drückte unendlich viel Zärtlichkeit aus. Es dämmerte bereits. Nur ungenau erinnerten sie sich an den Lautsprecher, der bereits vor einiger Zeit die Gäste zum Verlassen des Bades aufgefordert hatte, da man bald schließen werde. Erschrocken lief der Mann los, um zu schauen, ob noch jemand da war. Aber das Bad lag völlig verlassen da. Offensichtlich hatte man sie vergessen. Sie waren alleine. Corinna und der Mann brachten nicht die Kraft auf, zu gehen. Ein seltsamer Zauber hielt sie gefangen. Wieder saßen sie sich ge- genüber. Der Mann schaute Corinna nur an, keine for- dernde Geste. Behutsam, als handele es sich um einen kostbaren Schatz, umschloß er mit beiden Händen ihre Brüste, hob sie sacht an und massierte sie sanft. Corin- na erhob sich und zog ihr Bikinihöschen aus. Sie ließ sich viel Zeit dabei. Absichtlich wandte sie dem Mann den Rücken zu, damit er, wenn sie sich bücken mußte, um das Höschen über die Knöchel zu streifen, zwischen Po und Schenkelansatz ihr reifes, pfirsichförmiges Ge- schlecht sehen konnte, das von einer dunklen Furche durchzogen wurde. Langsam drehte sie sich wieder um und strich sacht durch ihr dichtes Schamhaar. Corinna ließ sich wieder nieder, legte sich reglos auf den Rücken und schloß die Augen. Langsam öffnete sie einen spaltbreit die Beine . Der sanfte Wind umfächelte ihr feuchtes Geschlecht. Sie spürte die zögernden Finger des Mannes auf der Haut und preßte sie fest an die Brüste. Seine zärtli- chen Hände waren überall. Sie streichelten ihr Haar, ihre Arme und Beine sowie ihr Geschlecht. Sie fühlte sich völlig gelöst, eigentümlich leicht und endlos glück- lich. Die langen, sanften Berührungen erschienen ihr sein Dank für den Anblick ihres vollkommenen Körpers, den sie gewährte. Die rechte Hand des Mannes folg- te Corinnas Körperformen, liebkoste ihren flachen und straffen Leib unmittelbar über dem Schamhügel, glitt über dessen Wölbung und zeichnete ihr Schamdreieck nach, strich durch die Spalte, folgte der Kräuselung der Schamlippen und berührte den aufgerichteten Kitzler, um schließlich zu dem dunklen Vlies ihres Schamhaa- res zurückzukehren und darauf auszuruhen. Nur un- deutlich fühlte Corinna, wie sie zu beben begann, wie ihre Brüste schwollen und sie ihren Willen verlor. Ein unendlich süßes Gefühl durchströmte sie, breitete sich aus und nahm von ihr völlig Besitz. Ein wunderbarer Orgasmus durchflutete sie. Nach einiger Zeit erhoben sie sich, um ihre Kleidung aus den Schließfächern zu holen. Etwas weich in den Knien, hakte sich Corinna an dem Mann unter. Noch immer nackt, schritt sie neben ihm her. Das beglücken- de Orgasmusgefühl hatte kaum nachgelassen. In einer unverschlossenen Umkleidezelle zogen sie sich an. Co- rinna ließ den Mann bestimmen, welches von ihren neu gekauften Kleidern sie tragen sollte. Er wählte ein tiefdekolletiertes, vorne durchgeknöpftes Sommerkleid- chen, dessen dunkelblaue Farbe trefflich mit ihrem schwarzen Haar harmonierte. Sie wandten sich schon zum Gehen, als einer inneren Eingebung folgend Corin- na plötzlich innehielt. Sie hob das Kleid, und mit einem schnellen Griff hatte sie ihr Höschen wieder ausgezo- gen. Zusammengeknüllt hielt sie das zarte, federleichte Textil dem Mann entgegen. “Das schenke ich Ihnen, zur Erinnerung an diesen Tag.“ Mit einem dankbaren Blick nahm es der Mann an und drückte es an sein Gesicht, als wolle er damit Corinnas Geruch tief aufsaugen, be- vor er es in seiner Tasche verschwinden ließ. Durch eine Lücke in der Hecke verließen sie das Gelände. Mittlerweile war die Sonne untergegangen. Corinna hat- te die oberen Knöpfe ihres Kleides geöffnet, damit er ihre Brüste weiter streicheln konnte, während sie eng- umschlungen durch die menschenleeren nächtlichen Straßen schlenderten. Der Augenblick des Abschieds war gekommen. Wie verliebte Teenager standen sie unter dem milchig weißen Licht einer Straßenlaterne, dicht aneinander geschmiegt, und sagten kein Wort. Ein letztes Mal drückte der Mann unter Corinnas Kleid ihre weichen Formen, deren Linien auf eine Stelle zu führen, sich in ihr zu treffen schienen, in dem Delta ihres reifen, schwellenden Schoßes. Schließlich trenn- ten sie sich mit einem zärtlichen Kuß. Corinna war glücklich.

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